Die offene Gesellschaft

Liberalismus. Ethik. Argumente.

Unsere Bücher

argumentierenDieses Buch zum logischen Argumentieren war unser erstes Buch, das wir veröffentlicht haben.

Wer schlüssig argumentieren möchte, benötigt zum einen korrekte und stichhaltige Argumente und zum anderen das Wissen und Können, um sie wirkungsvoll einzusetzen. Das Handwerkszeug dazu liefern wir in diesem Buch. Das Ziel ist es, den Leser dabei zu unterstützen, seine argumentative und logische Kompetenz zu verbessern und zu professionalisieren.

Argumentative Kompetenz klärt das eigene Denken und erhöht so unsere Selbstsicherheit. Klares Denken führt zu präziser Argumentation. Und präzise Argumentation ist Voraussetzung für eine sach- und problemorientierte Gesprächsatmosphäre. Sie ist das Fundament für eine effiziente Problemlösung und eine solide Basis für Glaubwürdigkeit, Vertrauen und Toleranz – kurz: einer der wichtigsten Ressourcen einer offenen Gesellschaft.

Am Ende weiß der Leser Bescheid, wie Argumente funktionieren, welche grundlegenden Argumenttypen es gibt, und wie man die gängigsten Argumentationssituationen erkennt und meistert.

Heute gibt es dieses Buch als Taschenguide:

Andreas Edmüller und Thomas Wilhelm, Haufe Taschenguide – Argumentieren, 2012

 

Konfliktmanagement_DossierDieses Dossier ist eine knappe Zusammenfassung wesentlicher Aspekte und Vorgehensweisen des professionellen Konfliktmanagements. Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf der handfesten Praxis, dem konkreten Umgang mit Konflikten. Hintergrund und Fundament bildet das Buch Konfliktmanagement – Konflikten vorbeugen, sie erkennen und lösen, das ich mit Heinz Jiranek 2003 verfasst habe und das mittlerweile in 4. Auflage im Haufe Verlag erschienen ist. Die Kerninhalte des Dossiers:

Sie wissen,

  1. welche zerstörerische Dynamik Konflikten zugrunde liegt;
  2. wann und wie ein Vorgesetzter am besten eingreift – und wann er die Finger vom Konfliktmanagement lassen sollte;
  3. wie man ganz konkret eine Konfliktbearbeitung anpackt;
  4. worauf es in Konfliktgesprächen ankommt;
  5. wie man mit Mobbing umgeht.

Sie können,

  1. die einzelnen Phasen der Konfliktentwicklung erkennen und einschätzen;
  2. den günstigsten Zeitpunkt für ein Eingreifen erkennen;
  3. Ihre Erfolgschancen realistisch einschätzen, den Konflikt selbst zu bearbeiten;
  4. die Konfliktbearbeitung sinnvoll planen und in bestimmten Fällen durchführen;
  5. im Mobbingfall eine konsequente Lösung einleiten.

WEKA Business Dossier Konfliktmanagement. Zürich, 2011.

 

konfliktmanagementDieses Buch habe ich zusammen mit dem ungemein erfahrenen, alten Hasen des Konfliktmanagements Heinz Jiranek geschrieben. Es ist unser beider love baby – wir haben sehr lange daran gearbeitet und gefeilt. Und wie die mittlerweile sehr lange Marktpräsenz des Buches zeigt, war das nicht umsonst.

Unser Anliegen war es, praxistaugliches Handwerkszeug für den sinnvollen Umgang mit Konflikten vorzustellen – und zwar in systematischer Form. Alles, was wir beschreiben, wenden wir als Konfliktmanager in unserer täglichen Arbeit immer wieder an. Um unsere Ideen und Konzepte so anschaulich wie nur möglich darzustellen, bilden sehr ausführliche Beispiele den roten Faden durch alle Kapitel.

Uns war aber auch wichtig, den theoretischen und moralischen Hintergrund (Wertebasis) unseres Ansatzes zu erläutern – nur so ist ein tieferes Verständnis der doch recht exotischen Disziplin des Konflliktmanagements und seiner Erfolgsvoraussetzungen möglich.

Worum geht es im Buch?

Wir klären zum Einstieg den Konfliktbegriff – nicht jede schwierige oder belastende zwischenmenschliche Konstellation ist ein Konflikt. Dann skizzieren wir die klassischen Symptome, an denen man einen Konflikt erkennt. Im nächsten Schritt stellen wir die innere Dynamik eines typischen Konfliktgeschehens vor – und warum es so schwer ist, sich dessen Sog ohne entschlossenes und kompetentes Handeln zu entziehen.

Das beste Konfliktmanagement ist schlicht und einfach konsequente Vorbeugung. Wir nejmen uns viel Zeit, diesen oft unterschätzten Aspekt zu beleuchten. Ähnlich ausführlich entwickeln wir die Wertebasis, auf der unser Modell ruht. Nur ein erkennbar faires Verfahren wird zu dauerhaften und belastbaren Konfliktlösungen führen.

Wir beschreiben dann, welche unterschiedlichen Rollen ein Konfliktmanager einnehmen kann und mit welchem Lösungsmodell wir Konflikte bearbeiten. Gerade dazu skizzieren wir sehr ausführliche Beispiele, die wir selbst erlebt haben.

Zum Abschluss folgen dann 3 extrem wichtige Kapitel. Wir widmen uns ausführlich der Dynamik von Gruppenkonflikten, bieten Rat, falls man selbst Konfliktpartei sein sollte und gehen ausführlich auf das Thema Mobbing ein.

Heinz Jiranek und Andreas Edmüller: Konfliktmanagement. Konflikten vorbeugen, sie erkennen und lösen. Freiburg und München, 2015, 4. Auflage.

 

manipulationstechnikenDurch Manipulation gelingt es, andere zu etwas zu bringen, was diese eigentlich gar nicht wollen. Die Taktiken sind sehr unterschiedlich und oft nicht leicht zu durchschauen. Doch nur, wer Manipulationsversuche erkennt, kann diese unfairen Manöver abwehren.

Im diesem Buch beschreiben wir, welche Arten von Manipulation es gibt und mit welchen Methoden man sich elegant davor schützt. Der Leser erfährt, wie man in emotional belasteten Situationen die Gesprächsinitiative behält, wie man seine Interessen wahrt, und wie man klassischen Argumentationstaktiken und Scheinargumenten wirkungsvoll begegnet.

Andreas Edmüller und Thomas Wilhelm, Haufe TaschenguideManipulationstechniken, 2015

 

 

 

moderationWas mache ich, wenn ich eine Gruppendiskussion leiten oder in einer Besprechung mit mehreren Teilnehmern ein brauchbares Ergebnis erarbeitet werden soll? Als Berater brauchen wir auf diese Fragen natürlich eine sehr praxistaugliche Antwort – und diese haben wir in diesem Büchlein festgehalten.

In systematischer Form stellen wir Handwerkszeug zur Vorbereitung und Durchführung einer Moderation vor. Wie immer bauen wir zahlreiche Beispiele ein – nur so wird wirklich klar, worum es geht. Auch Hinweise zum Umgang mit schwierigen Situationen kommen nicht zu kurz: Wie gehe ich mit Vielrednern, Abschweifung und Verzettelung, Unsachlichkeiten und heiklen Themen um, die keiner gerne anspricht?

Andreas Edmüller und Thomas Wilhelm: Haufe Taschenguide – Moderation. Freiburg und München, 2014, 5. Auflage.

 

 

BuchtitelWie sieht der gerechte Staat aus? Das Buch gibt eine sehr kontroverse Antwort auf diese klassische Frage der Staatsphilosophie: Der konsequente Schutz von Freiheit und Sicherheit der Bürger – und damit ist auch der Schutz des Eigentums gemeint – ist die Kernaufgabe eines gerechten Staates. Weithin vertretene Forderungen, der Staat solle für Gleichheit, z.B. in Bezug auf Chancen, materielle Ressourcen oder Wohlergehen der Bürger sorgen, können nicht begründet werden. Ganz konkret: Der „neoliberale“ Minimalstaat ist gerecht, der Sozial- oder Wohlfahrtsstaat ungerecht.

Diese zeitgeistwidrige These wird ausführlich und solide begründet. Einerseits werden einflussreiche gleichheitsorientierte Positionen (Utilitarismus, Rawls, Dworkin) kritisch untersucht. Andererseits wird eine sehr klare vertragstheoretische Begründung für den liberalen Minimalstaat entwickelt.

Das Buch wendet sich an alle, die ein tieferes Interesse an der Frage nach dem gerechten Staat haben: Philosophen, Juristen, Politik-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftller – und Bürger, die jenseits der Tagesaktualität über ihren Staat und dessen Einsatz seines Gewaltmonopols nachdenken möchten.

Andreas Edmüller: Plädoyer für die Freiheit und gegen die Gleichheit. Kindle Direct Publishing, 2013.

 

3655_Edmüller_U1Worum geht es in diesem Buch? Ich möchte zeigen, dass es keinen vernünftigen Grund gibt, dem Christentum Kompetenz in moralischen Fragen zuzuschreiben. Warum ist diese Debatte wichtig? Kaum jemand glaubt heute noch, die Bibel sei eine brauchbare Quelle für wissenschaftlich relevante Einsichten zu Entstehung und Beschaffenheit unserer Welt. Und kaum jemand glaubt ernsthaft an „harte“ christliche Glaubensinhalte wie die Lehren von der Erbsünde, der Jungfrauengeburt, den ewigen Höllenqualen, der Dreieinigkeit oder der Prädestination – die allermeisten Mitglieder der christlichen Kirchen kennen deren Inhalte nicht einmal genau. Allerdings halten viele Menschen das Christentum auch heute noch für moralisch relevant. Und das angesichts der offensichtlichen Tatsache, dass zu fast jeder moralisch wichtigen Frage gläubige Christen so gut wie jede mögliche Antwort vertreten (und immer schon vertreten haben). Pazifismus oder Kriegsbereitschaft? Sozialismus oder Kapitalismus? Gleichberechtigung der Frau? Gleichgeschlechtliche Liebe? Homosexuelle Ehe? Empfängnisverhütung? Sterbehilfe? Todesstrafe? Das Problem ist nicht, dass man von Christen zu diesen und vielen anderen Themen keine Antwort bekäme. Das Problem ist, dass man von Christen jede mögliche Antwort bekommt – und das auf Basis derselben Grundannahmen, z.B. der Bibel oder der Gewissenserforschung.

Diese Beliebigkeit und Orientierungslosigkeit in wichtigen moralischen Fragen legt den Verdacht nahe, dass etwas nicht stimmen kann mit der christlichen Moral. Und diesem Verdacht gehe ich in diesem Buch systematisch aus philosophischer Perspektive nach. Das Ergebnis: Das Christentum verfügt über keine ernstzunehmende Morallehre. Mehr als ein in sich unstimmiges Konglomerat an Geboten, Verboten, Gleichnissen und Erzählungen, Appellen an Autoritäten, Präzedenzfällen, Missverständnissen und oft recht schrägen Interpretationen einer angeblich heiligen Schrift ist da nicht. Und selbst wenn da mehr wäre – sie könnten es nicht vernünftig begründen. Das ganze Gebilde hängt wie jede andere esoterische Pseudo-Lehre in der Luft. Kurz: Die moralische Kompetenz des Christentums entspricht seiner naturwissenschaftlichen – sie ist im Rahmen verantwortungsvoller und vernünftiger Diskussion vernachlässigbar.

Aus dieser Einsicht sollten wir dann auch die richtigen Konsequenzen ziehen und die nächsten Schritte hin zur Entflechtung von Staat und Religion bzw. Kirchen entschlossen gehen: Jede Form von staatlicher Subvention religiöser Gemeinschaften oder Kirchen ist einzustellen. Juristische Privilegien für Religionen und deren Organisationen sind abzuschaffen. Und gläubige Christen sollten sich ernsthaft mit Moralphilosophie beschäftigen; vor allem mit deren säkularen Ansätzen. Gerade weil moralische Fragen so wichtig sind, darf man sie nicht der arationalen Beliebigkeit und Zufälligkeit christlicher Meinungsbildung überlassen. Sie müssen systematisch, sorgfältig und vernünftig behandelt werden – und das ist im Rahmen des Christentums nicht möglich.

Dieses Buch hatte seinen Anfang in einer Frage, die mir vor einigen Semestern ein Student im Rahmen eines meiner Seminare zur Moralphilosophie gestellt hat: Welche Antwort würde denn die christliche Morallehre dazu geben? An das Thema und den Fragesteller kann ich mich leider nicht mehr erinnern. Also bedanke ich mich „bei Unbekannt“ für den Denk-Anstoß, der mich ziemlich schnell ziemlich stutzig gemacht hat und letztlich zu diesem Buch führte. Tatkräftige Unterstützung haben auch meine Testleser geleistet. Ein donnerndes Dankeschön an Sigi Schawe, Elisabeth Maier, Judith Faessler, Inge und Klaus Hofmann-Betlejewski sowie Thomas Wilhelm. Nicht nur die Anmerkungen zu verschiedenen Versionen des Textes waren enorm hilfreich. Auch in unseren zahlreichen Debatten habe ich sehr viel gelernt. Ganz besonders bedanke ich mich bei Pater Hermann Bickel für die akribische Korrektur-Lektüre des Manuskriptes – gerade weil er meine Thesen nicht teilt und vermutlich jede Seite mit gesträubten Haaren gelesen hat.

Andreas Edmüller, Die Legende von der christlichen Moral, Tectum Verlag, 2015